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Was kostet das?

Welche Gebühren gibt es?

Ein ETF kostet Geld, aber oft weniger, als viele denken. Wichtig ist, dass du weißt, welche Kosten es gibt.

Die jährliche Gebühr

Jeder ETF hat eine jährliche Gebühr (TER). Du zahlst sie nicht extra. Sie wird automatisch aus dem ETF abgezogen, du bekommst also nie eine Rechnung.

So rechnest du sie in Euro um:

Gebühr pro Jahr Kosten bei 10.000 €
0,2 % 20 € pro Jahr
1,5 % 150 € pro Jahr

ETFs, die einen Index nachkaufen, kosten oft zwischen 0,1 % und 0,5 % pro Jahr. Fonds, bei denen ein Manager die Aktien aussucht, kosten oft 1,5 % oder mehr. Dazu kommt bei ihnen manchmal ein Ausgabeaufschlag von bis zu 5 % bei jedem Kauf.

Klein, aber über die Jahre groß

Ein Beispiel: Du legst 30 Jahre lang jeden Monat 100 € an, insgesamt 36.000 €. Die Kurse steigen im Schnitt um 5 % pro Jahr.

  • Mit 0,2 % Gebühr hättest du am Ende nach Steuern etwa 74.400 €.
  • Mit 1,5 % Gebühr wären es etwa 60.400 €.

Der Unterschied: fast 14.000 €, nur wegen der Gebühr. Das ist ein Rechenbeispiel, keine Vorhersage.

Kosten beim Broker

Auch dein Broker kann Geld verlangen:

  • Sparplan: Bei vielen Brokern ist die monatliche Ausführung kostenlos, bei anderen kostet sie etwas.
  • Kauf und Verkauf: Für einzelne Käufe und Verkäufe gibt es oft eine Gebühr pro Auftrag.
  • Depot: Manche Banken verlangen jedes Jahr eine Gebühr für das Depot.

Vergleiche diese Kosten, bevor du ein Depot eröffnest.

Im nächsten Schritt geht es um die wichtigste Frage: Wie riskant ist das Ganze?

Probier es aus: Was kostet die Gebühr über 30 Jahre?

1,5 % heißt 150 € pro Jahr bei 10.000 €.

Günstiger ETF mit 0,2 %74.400 €
Fonds mit 1,5 %60.400 €

Eingezahlt hast du in beiden Fällen 36.000 €.

Mit 1,5 % Gebühr hättest du 14.000 € weniger, nur wegen der Gebühr.

Rechenbeispiel: 100 € im Monat, 30 Jahre, Kurse steigen im Schnitt um 5 % pro Jahr. Beträge nach Steuern, gerundet. Das ist keine Vorhersage: Kurse können auch fallen. Wie stark, zeigt Schritt 5.