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Was ist ein ETF?

Was kaufe ich da eigentlich?

Wenn du investieren willst, könntest du Aktien einzelner Firmen kaufen. Aber welche? Und was, wenn genau diese Firma Probleme bekommt?

Ein Korb statt eines einzelnen Apfels

Stell dir einen Obstkorb vor. Statt einen einzigen Apfel zu kaufen, kaufst du ein Stück vom ganzen Korb: Äpfel, Bananen, Orangen und noch viel mehr.

Ein ETF funktioniert genauso. Er ist ein Korb mit Aktien von vielen Firmen, oft mehr als 1.000 aus vielen Ländern. Mit einem einzigen Kauf bist du an allen beteiligt.

Hat eine Firma Schwierigkeiten, ist das nur ein kleiner Teil deines Korbs. Das nennt man Risiko verteilen.

Wer entscheidet, was im Korb ist?

Ein ETF folgt einem Index. Das ist eine Liste von Firmen nach festen Regeln, zum Beispiel „die größten Firmen der Welt“. Der ETF kauft genau diese Liste nach.

Es gibt niemanden, der einzeln Aktien auswählt. Deshalb sind ETFs meistens günstig.

Ist mein Geld weg, wenn der Anbieter pleitegeht?

Nein. Das Geld im ETF gehört rechtlich den Anlegern, nicht dem Anbieter. Es wird getrennt vom Geld des Anbieters verwahrt (Sondervermögen). Geht der Anbieter pleite, bleibt dein Anteil erhalten.

Das schützt dich aber nicht davor, dass die Kurse fallen. Dazu mehr in Schritt 5.

Wie kaufst du einen ETF?

Du brauchst ein Depot bei einem Broker. Dort kannst du ETF-Anteile einmal kaufen oder mit einem Sparplan jeden Monat automatisch.

Im nächsten Schritt geht es um eine wichtige Frage: Welche Firmen sind im Korb, und wie prüft man das nach den Regeln der Shariah?